Quellen & weiterführende Informationen
Die Inhalte auf dieser Website wurden mit dem Ziel erstellt, psychische Erkrankungen verständlich und zugänglich zu erklären. Für die fachlichen Inhalte werden unter anderem medizinische Leitlinien sowie Informationen anerkannter Fachgesellschaften und Institutionen herangezogen. Darüber hinaus nutze ich mein persönliches Wissen und meine Erfahrungen, die ich mir in den letzten 10 Jahren Krankheitsgeschichte und zahlreichen Therapiestunden angeeignet habe.
Die Quellen sind nach Themenbereichen geordnet und werden fortlaufend ergänzt.
Depressionen
Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression NVL Unipolare Depression – Leitlinien.de
Patientenleitlinie Unipolare Depression Patientenleitlinie Depression
Gesundheitsinformation.de – Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Gesundheitsinformation.de – Depression
Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention Deutsche Depressionshilfe – Was ist eine Depression?, Deutsche Depressionshilfe – Suizidalität
116117 – Kassenärztliche Bundesvereinigung 116117 – Psychotherapie
TelefonSeelsorge Deutschland TelefonSeelsorge Deutschland
Essstörungen
Fachleitlinie
AWMF – S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Essstörungen“
Die S3-Leitlinie ist die wichtigste fachliche Grundlage für die Abschnitte zu Diagnostik, verschiedenen Essstörungsformen und Behandlungsmöglichkeiten. Auch das BIÖG führt sie in seinen Fachinformationen. BIÖG Essstörungen
AWMF – S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Essstörungen
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
BIÖG – Informationen zu Essstörungen
Das Informationsangebot des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit bietet Informationen über unterschiedliche Essstörungen, Symptome, Beratung, Behandlung und Hilfsangebote. Das BIÖG unterscheidet unter anderem Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Störung und Mischformen. BIÖG Essstörungen
BIÖG – Hilfe finden
Besonders geeignet für unseren Abschnitt „Wann sollte ich mir Hilfe suchen?“. Das BIÖG informiert über Beratung, ambulante und stationäre Behandlung sowie Nachsorge und betont die Bedeutung eines möglichst frühen Behandlungsbeginns. BIÖG Essstörungen
BIÖG – Hilfe bei Essstörungen finden
BIÖG – Beratung bei Essstörungen
Hier findest du Informationen über persönliche, telefonische und Online-Beratung sowie spezialisierte Beratungsstellen. Beratung kann auch von Angehörigen und anderen Bezugspersonen genutzt werden. BIÖG Essstörungen
BIÖG – Welche Beratung gibt es?
Für deine spätere Seite „Hilfe & Anlaufstellen“ können wir außerdem das aktuell angegebene BIÖG-Beratungstelefon übernehmen. Die derzeit veröffentlichten Kontaktdaten sollten wir dort unmittelbar vor Veröffentlichung noch einmal prüfen. BIÖG Essstörungen
Gesundheitsinformation.de – IQWiG
Essstörungen – Überblick
Diese Quelle eignet sich sehr gut für unsere allgemeinen Abschnitte. Das IQWiG beschreibt Essstörungen als psychische Erkrankungen und erläutert Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Störung sowie mögliche psychische und körperliche Auswirkungen. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Essstörungen
Anzeichen und Erkennen von Essstörungen
Besonders wichtig für unsere Aussage:
Eine Essstörung lässt sich nicht zuverlässig am Körpergewicht erkennen.
Gesundheitsinformation.de weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht jede Essstörung Auswirkungen auf das Gewicht hat und für eine fachliche Beurteilung unter anderem Verhalten, körperliche Beschwerden, Erfahrungen und Lebenssituation berücksichtigt werden müssen. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Woran kann man eine Essstörung erkennen?
Formen von Essstörungen
Anorexia nervosa / Magersucht
Informationen über Symptome, Verlauf, Diagnose und Behandlung der Anorexie. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Magersucht (Anorexie)
Bulimia nervosa / Bulimie
Informationen über Symptome, Diagnose und Behandlung der Bulimie. Die Quelle macht auch deutlich, warum eine Bulimie äußerlich beziehungsweise anhand des Körpergewichts häufig nicht erkennbar ist. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Bulimie
Binge-Eating-Störung
Informationen über Symptome, mögliche Ursachen, Diagnose und Behandlung der Binge-Eating-Störung. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Binge-Eating-Störung
Ursachen und Risikofaktoren
Gesundheitsinformation.de – Ursachen von Essstörungen
Diese Quelle passt besonders zu unserem Abschnitt „Wie entstehen Essstörungen?“. Wichtig ist dabei die Aussage, dass es normalerweise nicht die eine Ursache einer Essstörung gibt. Vielmehr können verschiedene Ursachen, Risikofaktoren und Auslöser zusammenwirken. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Welche Ursachen haben Essstörungen?
Behandlung
Gesundheitsinformation.de – Behandlung von Essstörungen
Hier werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Psychotherapie spielt eine zentrale Rolle; abhängig von Erkrankung und individueller Situation können weitere Maßnahmen sowie ambulante oder klinische Behandlung erforderlich sein. Gesundheitsinformation
Gesundheitsinformation.de – Wie werden Essstörungen behandelt?
Hinweis: Die Informationen auf dieser Website dienen der allgemeinen Information und Aufklärung über Essstörungen. Sie ermöglichen keine individuelle Diagnose und ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder ernährungstherapeutische Beratung oder Behandlung. Essstörungen können sehr unterschiedlich aussehen und sind nicht zuverlässig anhand des Körpergewichts oder des äußeren Erscheinungsbildes erkennbar.
Stand der Quellen: Oktober 2026
Medizinische Erkenntnisse, Leitlinien, Hilfsangebote und Kontaktdaten können sich verändern. Die verwendeten Quellen und Angaben werden daher nach Möglichkeit regelmäßig überprüft und aktualisiert.
Achtsamkeit & Übungen
Wissenschaftliche Grundlagen zu Achtsamkeit und Meditation
Goyal et al. (2014) – Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being
Eine große systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse von 47 Studien. Sie fand für Achtsamkeitsmeditation kleine bis moderate Verbesserungen unter anderem bei Angst- und depressiven Symptomen. Gleichzeitig zeigte sich nicht, dass Meditation anderen aktiven Behandlungen grundsätzlich überlegen wäre. PubMed
PubMed – Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being
Einzelne Achtsamkeitsübungen
Blanck et al. (2018) – Effects of mindfulness exercises as stand-alone intervention on symptoms of anxiety and depression
Diese Meta-Analyse ist für deine Website besonders interessant, weil sie nicht nur komplette Therapieprogramme untersucht, sondern Achtsamkeitsübungen als eigenständige Interventionen. Die ausgewerteten Studien zeigten kleine bis mittlere Effekte auf Angst- und depressive Symptome. PubMed
PubMed – Effects of Mindfulness Exercises as Stand-Alone Intervention
Achtsamkeit, Akzeptanz und gegenwärtige Wahrnehmung
Johannsen et al. (2022) – Mediators of acceptance and mindfulness-based therapies
Diese systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse ist eine gute wissenschaftliche Grundlage für unsere Erklärung, dass Achtsamkeit nicht einfach „Entspannung“ bedeutet. Untersucht wurden unter anderem achtsame Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Decentering, also die Fähigkeit, Gedanken und innere Erfahrungen mit etwas mehr Abstand wahrzunehmen. Die Autoren weisen zugleich auf Grenzen der bisherigen Forschung zu den genauen Wirkmechanismen hin. PubMed
PubMed – Mediators of Acceptance and Mindfulness-Based Therapies
Achtsamkeit bei Angst
Williams et al. (2023) – Mindfulness-Based Training for Generalised Anxiety Disorder
Die Übersichtsarbeit untersuchte Achtsamkeitstraining bei Menschen mit generalisierter Angststörung. Wichtig für eine differenzierte Darstellung auf deiner Website: Gegenüber inaktiven Kontrollbedingungen zeigten sich Verbesserungen, gegenüber aktiven Kontrollbedingungen jedoch kein statistisch signifikanter Effekt. Außerdem war die Zahl der verfügbaren Studien klein und die Evidenzsicherheit begrenzt. PubMed
PubMed – Mindfulness-Based Training for Generalised Anxiety Disorder
Neuere Forschung zu achtsamkeitsbasierten Interventionen
Xu et al. (2026) – The effectiveness of second-generation mindfulness interventions on anxiety and depression
Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse von randomisierten kontrollierten Studien fand Verbesserungen depressiver und Angstsymptome durch die untersuchten achtsamkeitsbasierten Interventionen. Die Autoren weisen allerdings auch auf methodische Einschränkungen und Unsicherheiten in einem Teil der eingeschlossenen Studien hin. PubMed
PubMed – Mindfulness Interventions on Anxiety and Depression
Grundlegende Fachliteratur
Für deine Quellen-Seite würde ich zusätzlich zwei Standardwerke nennen, weil deine Seite ja nicht nur Aussagen zur Wirksamkeit enthält, sondern auch konkrete Achtsamkeitsübungen.
Kabat-Zinn, Jon:
Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness.
Das Werk bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR).
Segal, Zindel V.; Williams, J. Mark G.; Teasdale, John D.:
Mindfulness-Based Cognitive Therapy for Depression.
Guilford Press.
Grundlagenwerk zur Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT).
MBSR und MBCT gehören zu den etablierten strukturierten achtsamkeitsbasierten Ansätzen, die auch in der wissenschaftlichen Forschung zu Achtsamkeit untersucht werden. PubMed Central (PMC)
Hinweis: Die Achtsamkeitsübungen auf dieser Website sind allgemeine Anregungen und nicht für jeden Menschen oder jede Situation gleichermaßen geeignet. Wenn sich eine Übung unangenehm, überfordernd oder destabilisierend anfühlt, darfst du sie jederzeit unterbrechen. Die Übungen ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung, Diagnostik oder Behandlung.
Skills & Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
Fachleitlinie
AWMF – S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung
Die Leitlinie ist vor allem eine gute wissenschaftliche Grundlage für die Einordnung der DBT als Behandlungsverfahren. Sie beschreibt unter anderem die Evidenz für DBT bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen. AWMF Leitlinienregister
AWMF – S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim – DBT & Skills
ZI Mannheim – Dialektisch-Behaviorale Therapie
Das ZI beschreibt die DBT als von Marsha Linehan entwickeltes Behandlungskonzept und nennt die Verbesserung der Affektregulation sowie die Vermittlung spezifischer Fertigkeiten als wichtige Bestandteile. Zentralinstitut Mannheim
ZI Mannheim – Skillstraining
Besonders relevant für deine Seite: Hier werden unter anderem Achtsamkeit, Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen und zwischenmenschliche Fertigkeiten beschrieben. Das ZI erläutert außerdem den persönlichen „Notfallkoffer“ für Hochspannungsphasen. Zentralinstitut Mannheim
ZI Mannheim – Dialektisch-Behaviorale Therapie und Skillstraining
ZI Mannheim – Anspannung und Skills
Diese Quelle ist besonders für unseren Abschnitt 3 zur Anspannungsskala relevant. Dort wird beschrieben, dass Betroffene ihre innere Anspannung auf einer Skala von 1–100 einschätzen und dass bei sehr hoher Anspannung kognitive Funktionen eingeschränkt sein und dissoziative Zustände auftreten können. Zentralinstitut Mannheim
ZI Mannheim – Wenn der Umgang mit Gefühlen zum Problem wird
ZI Mannheim – Skillsgruppe und Achtsamkeit
Hier beschreibt das ZI Skills als Strategien und Techniken für den Umgang mit Anspannungsphasen und Krisen. Außerdem werden Wahrnehmungsübungen über die fünf Sinne sowie Atem- und Achtsamkeitsübungen beschrieben. Zentralinstitut Mannheim
ZI Mannheim – Ergotherapie, Achtsamkeits- und Skillsgruppen
Behavioral Tech Institute – DBT nach Marsha Linehan
Behavioral Tech Institute – DBT Skills Training
Behavioral Tech nennt die vier klassischen Module des DBT-Skillstrainings:
Core Mindfulness · Distress Tolerance · Emotion Regulation · Interpersonal Effectiveness
Das ist eine sehr gute Quelle für unseren Abschnitt „Was sind Skills?“ und die vier Kategorien, für die wir auch die Icons erstellt haben. Behavioral Tech Institute
Behavioral Tech – DBT Skills Training: Introduction
Behavioral Tech – DBT Skills Training: Fundamentals
U.S. Department of Veterans Affairs – konkrete DBT-Skills
VA – Dialectical Behavior Therapy: Visual Review
Diese Materialien sind besonders für unsere konkreten Stresstoleranz-Skills relevant. Sie beschreiben unter anderem den TIPP-Ansatz mit Temperaturveränderung, intensiver Bewegung, verlangsamter Atmung und progressiver Muskelentspannung. MIRECC
VA – DBT Visual Review: Skills Flash Cards
Literatur
Für deine Quellen-Seite würde ich zusätzlich die Standardliteratur nennen, auf der viele dieser Konzepte beruhen:
Linehan, Marsha M. (2015):
DBT Skills Training Manual. Second Edition.
Guilford Press.
Linehan, Marsha M. (2015):
DBT Skills Training Handouts and Worksheets. Second Edition.
Guilford Press.
Das Behavioral Tech Institute verweist für das DBT-Skillstraining selbst auf Linehans zweite Auflage des Skills Training Manual. Behavioral Tech Institute
Bohus, Martin & Wolf-Arehult, Martina:
Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten.
Auch das ZI Mannheim gibt dieses Werk als Grundlage seines Skillstrainings an. Zentralinstitut Mannheim
Hinweis zur Einordnung der Inhalte
Den würde ich unter die Quellen setzen:
Hinweis: Die Inhalte zum Thema Skills orientieren sich unter anderem an Konzepten der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Die dargestellten Übungen und Strategien dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle psychotherapeutische oder medizinische Beratung oder Behandlung. Nicht jeder Skill ist für jeden Menschen oder jede Situation gleichermaßen geeignet.
Hinweis zur Aktualität
Die Inhalte und Quellen dieser Website werden nach bestem Wissen zusammengestellt. Medizinische Erkenntnisse, Leitlinien und Empfehlungen können sich jedoch verändern. Für individuelle gesundheitliche Fragen, Diagnosen und Behandlungsentscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Fachpersonen.
Stand der Quellen: Oktober 2026